Herausvorderungen bewältigen

Veröffentlicht am 15.12.2023 in Kommunalpolitik

Das Jahr 2023 stellte und stellt uns alle vor große Herausforderungen: Hohe Inflationsrate, wirtschaftliche Unsicherheit, anhaltender Zustrom von Geflüchteten, Klimawandel, Lieferengpässe, etc. Der Gemeinderat und die Stadtverwaltung Brackenheim sind dabei, ihre Aufgaben abzuarbeiten.

Die SPD-Fraktion unterstützt die Planung zum Windpark Heuchelberg. Am 23. März fand dazu eine Bürgerversammlung statt. Der Strom aus Kohle, Öl und Gas muss ersetzt werden durch erneuerbare Energie wie Wind, Sonne, Wasser, Erdwärme, etc. Brackenheim hat die Chance, mit dem Windpark Heuchelberg gemeinsam mit Schwaigern, Leingarten und Nordheim Strom vor der Haustüre zu erzeugen. Ebenso gilt es, die Sonnenenergie mit PV-Anlagen auf Dächern von Wohn- und Gewerbegebäuden zu gewinnen. Wir appellieren an alle Gebäude-Eigentümer, Ihre Möglichkeiten zu nutzen. Der selbst erzeugte Strom ist billiger als der aus dem Netz. Vor Ort produzierter und in das Netz eingespeister Strom beansprucht keine überregionalen Leitungen.

In Hausen wird anstelle des maroden Gebäudes mit bisher vier Krippengruppen ein neues Gebäude mit vier Krippen- und Kindergartengruppen errichtet, um dem Bedarf an Betreuung gerecht zu werden. Die SPD-Fraktion hat sich bei der Planung eingebracht. Im Schulzentrum stehen Abbruch und Neubau des Anbaus der Henry-Miller-Schule an. Mit dem Bau der Tourist-Information wurde begonnen. Alle Investitionen werden aus Rücklagen ohne Aufnahme von Schulden finanziert.

Zur längst überfälligen Neugestaltung des Schulhofs im Schulzentrum mit mehr Grüninseln und Sitzgelegenheiten haben wir die Verwaltung angefragt. Sie verschieben das Vorhaben bis nach dem Ersatzbau für den Anbau der Henry-Miller-Schule.

In der Novembersitzung wurde die Satzung des Bebauungsplans Schulzentrum III beschlossen. Das 5,8 ha große Gebiet weist 76 Bauplätze aus, davon 13 für Mehrfamilienhäuser. Die Stadt trägt damit der Nachfrage nach Bauland Rechnung. Für die Bereitstellung von Bauland sind jedoch auch die Eigentümer von Baulücken verantwortlich. In der Summe umfassen alle Baulücken 11,2 ha und damit doppelt so viel Fläche wie das o. g. Neubaugebiet.